Jun 19

25 Jahre Tiefschlaf können nicht in so schnell kompensiert werden….

Die Katastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren konnte die Politik nicht zu einer sinnvollen Energiewende bewegen. Fukushima 2011 lässt einen Ruck durch das Wahlvolk und die regierenden Parteien gehen. Wahlvolk und Regierungsparteien getrieben von Angst. Die einen haben Angst vor eine Atom- die anderen vor einer Wahlkatastrophe.

25 Jahre vertane Zeit, unzureichende Forschungsmittel und unzureichende Unterstützung alternativer Energien, lassen sich kaum noch aufarbeiten.

Die Angst ist verständlich, unverständlich jedoch das namhafte Umweltorganisationen die Angst dazu nutzen, eine Beschleunigung der  Energiewende zu erzwingen.

Je früher, desto besser, ist auch meine Ansicht, aber bitte nicht um jeden Preis. Die Grünen sehen die anstehenden Aufgaben erfreulich realistisch.

Alle sollten nun eine Auge auf das haben, was geschieht. Alle sollten nun eine Rechtsgüterabwägung vornehmen. Windkraftanlage oder unberührte Natur, Solaranlage oder Denkmalschutz? Immer noch gibt es Gesetze und Initiativen die den Ausbau der erneuerbaren Energien behindern.

Bürgerinitiativen gegen alternative Energien? Ist das sinnvoll?

Gesetze, die den Bau von Fotovoltaik – Anlagen auf den Dächern von denkmalgeschützten Häusern verbieten, ohne den Eigentümern eine Alternative bieten zu können?

Gesetze, die den Bau von kleinen Wasserkraftwerken behindern? Können wir uns das leisten?

Strom von der Nordsee in die Alpen transportieren? Wer profitiert denn davon?

Ich bin der Überzeugung, das eine zunehmende Dezentralisierung der Stromversorgung erforderlich ist, ebenso wie die Abkehr von der Förderung von Ballungszentren, die immer mehr Energie benötigen. Stattdessen Förderung von Wohnraum und Industrie im ländlichen Raum, ohne Ballungswahn! Hin zu den Energiequellen, weg von den Autobahnen die zu den städtischen Arbeitsplätzen führen.

Sicher bin ich kein Experte für alle Infrastrukturen unseres Landes, frage mich aber häufig, ob es die überhaupt gibt? Wenn ja, sind es jene “Unbestechlichen”, die rein sachlich orientiert planen und empfehlen?

Jun 16

Grubes Grube und keine Einsicht

Rüdiger Grube verstärkt den Druck auf die baden-württembergische Landesregierung. Verträge seien einzuhalten, Vertragsstrafen würden eingefordert.
Diese Gehabe von Bahnvorstand, Bundesverkehrsminister und anderen „Interessenträgern“ trifft bei mir auf vollkommenes Unverständnis. Welchen Wert haben Kostengrenzen, Schlichtungsvereinbarung? Das Grundwassermanagement wird teurer, das Ergebnis des Stresstest steht aus und die Warnung des ehemaligen Projektmanagers über neue Kostenrisiken werden in den Wind geschlagen. Gerade Herr Grube sollte das Wort „pünktlich“ mit Vorsicht genießen und auch nicht die „Pflichten“ anderer einfordern. Wer hat die Pflicht für funktionierende Klimatisierung in Zügen zu sorgen? Vielleicht gehört es auch zu den Pflichten eines Vorstandes, die Übernahme der Verantwortung für Planungsfehler und eventueller Kostenexplosionen im Vorfeld zu übernehmen. Das Eingeständnis von Fehlern im Vorfeld, macht die Fortsetzung diese Riesenfehlers nicht besser. Den Zeigefinger auf die eigene Brust richten, Herr Grube! Vielleicht bekommen Sie diesbezüglich auch Unterstützung von unserem sympathischen Verkehrsminister, der mit seiner unvergleichlichen Eloquenz sicher zur Wiederwahl der aktuellen Bundenregierung beitragen wird ;-).

Auch den Projektgegner darf ich sagen, das bestimmte Aktionen in der Baustoppphase überflüssig waren. Sicherheitskräfte kosten auch Steuergelder! Die Landesregierung benötigt die Unterstützung der Bürger und kein unnötiges Säbelrasseln. Manche Aktivitäten wirken mittlerweile auf mich eher wie persönliche Events und nicht unbedingt sachdienlich.

Angesichts des neuerlichen Baubeginns jedoch, hoffe ich auf umfangreiche, friedliche Demonstrationen und andere Meinungsäußerungen. Auch hoffe ich auf eine hohe Beteiligung an der Volksbefragung, damit die Verhältnisse nicht nur an der Demonstrantenzahl gemessen werden!

Meiner Überzeugung nach, sind die mehr als 4 Milliarden Euro für Infrastrukturmaßnahmen zu verwenden. Ob ein Tiefbahnhof in Zeiten der Energiewende das Investitionsobjekt der Stunde ist, bezweifle ich stark.

Jörgen Dalhoff
Bürger der Bundesrepublik, Steuerzahler und damit Sponsor der Hauptaktionärs der DB

Mai 25

Blog durch Shopping unterstützen …



Apr 17

Warum sich Sky PayTV nun lohnt …

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Ich bin seit einigen Jahrzehnten Kunde bei Sky, damals hießen sie noch Teleclub und über Premiere wurde zu Sky firmiert. Das innovativste Baby von Sky heißt skygo! Damit wird dieser PayTV Anbieter endlich mobil. War man bisher an Receiver mit Smartcard gebunden, erlaubt skygo die Nutzung auf mobilen Geräten wie Notebooks, PC, iPad/Phone.

Für die iPad/Phone Reihe gibt es ein App, das sich allerdings auf den Empfang von Sportprogrammen beschränkt. Auf den restlichen Geräten kann man das erweiterte Programm sehen.

Vorraussetzungen:

  • Ein Windows PC, IE und Silverlight
  • Ein gültiges Sky Abonnement

skygo ist eine Zubuchoption für 12 Euro monatlich und erlaubt bis zu vier Empfangsgeräte.

Wer Appetit bekommen hat, kann mich ja als Freundschaftswerber angeben Zwinkerndes Smiley

Apr 13

Ist eigentlich schon Zeit für das politische Sommerloch?

… oder warum gibt es gesundheitspolitisch keine besseren Ideen, als die Apotheken zu gängeln?

Meiner Ansicht nach gilt es andere Probleme zu lösen. Angefangen beim Hausärztemangel und der leidigen Pro Kopf Kostengrenze für Ärzte, bis hin zu der Belastung von Pflegepersonal und den unmenschlichen Limits für die häuslichen Pflegestufen.

Der Zunahme arbeitsbedingter Erkrankungen begegnen die Regierenden mit Verlängerung der Lebensarbeitszeit (weil andere Ideen zur Absicherung des Rentensystems fehlen) und mit einseitiger Belastung der Arbeitnehmer durch höhere Krankenkassenbeiträge. Gesundheit ist eine Industrie geworden und entfernt sich immer mehr vom Dienste am Menschen. Jene die diese Aufgabe noch als Herzenssache betrachten, werden von der Gesundheitspolitik noch bestraft!

Vielen Dank Herr Gesundheitsminister und viel Erfolg bei der bevorstehenden Wahl zum Parteivorsitzenden.

 

PS: polemik on: Wie wäre es mit einer Beimengung von Jod zum Trinkwasser, als flankierende Maßnahme zur Energiepolitik oder Gasmasken auf Rezept für Menschen die in der Nähe von CO2 Endlagern leben werden?polemik off

Apr 13

Milchmädchen … oder bei der EU muss man mit einigem rechnen.

Neueste Vorschläge der EU, erwägen eine emissionsabhängige  Besteuerung von Kraftstoffen, siehe z.B. hier.

Besonders betroffen, wäre Dieselkraftstoff, wegen der höheren Energieausbeute. Findige Menschen meinen, man müsse dann halt die KFZ-Steuer für Dieselfahrzeuge reduzieren, um diese Preissteigerung auszugleichen. Welchen Sinn eine Verschiebung von der rechten in die linke Tasche macht, hat sich mir noch nicht erschlossen.

Wenn sichergestellt würde, dass Öko-Steuern auch in die Entwicklung umweltverträglicher Energien und Antriebe gesteckt würden, könnte man das tolerieren. Aber trotz der immensen Steueraufkommen bewegt sich in diesem Umfeld viel zu wenig, oder ich nehme einfach keine beachtenswerten Durchbrüche wahr.

Noch ist unsere Bundesregierung dagegen, aber in der Vergangenheit wurden gerne Hebel angesetzt, die eine zusätzliche Bereicherung des Staatshaushalts begünstigt haben. Wenn als Alibi die EU herhalten muss, warum nicht?

In einem Umfeld, das von jedem Bürger Mobilität einfordert, das den städtischen Raum als besonders förderungswürdig ansieht, ist jede Belastung in diesem Bereich schlicht gesagt eine Frechheit. Vor dem Hintergrund, dass die Kilometerpauschale immer wieder in den Mittelpunkt der Sparbestrebungen rückt, erst recht!

Wer sich eine Wohnung in der Nähe seines Arbeitsplatzes oder einer vernünftigen Nahverkehrsinfrastruktur leisten kann, ist gut dran.

Ich hoffe nur, dass der propagierte Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft sich nicht aus Kostengründen in eine Heimarbeitsgesellschaft wandelt Zwinkerndes Smiley

Apr 13

Ein Netzwerk für Ideen und Problemlösungen

Über ein anderes Netzwerk, stieß ich auf  CLU. Eine bemerkenswerte Idee, um einerseits Erfindern eine Plattform zu geben und andererseits viele Menschen an der Lösung von Problemen zu beteiligen.  Ich habe mich dort angemeldet. Vielleicht kann ich an der einen oder anderen Stelle zu einer Problemlösung beitragen. Auf jeden Fall sind viele der eingestellten Ideen beachtenswert. Klare Empfehlung für :

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Apr 06

Auslaufmodell Ballungszentrum?

Großstädte und Städteplanung sind nicht erst seit Stuttgart 21 im Gespräch. Feinstaubbelastung, Pendlerstaus, Defizite im öffentlichen Personennahverkehr liefern genauso viel Gesprächsstoff.

Industrieansiedlungen rund um große Städte führen zu Ballungsräumen, der Verkehrsbelastung und Energiebedarf sehr hoch ist. Alle Produkte müssen in den Ballungsraum rein oder raus, der Güterverkehr belastet die Straßen zusätzlich.

Der Arbeitsplatz am Wohnort ist heute  für viele Menschen eine Illusion. Schlechte Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, treibt Pendler auf die Straßen. Arbeitsuchende müssen mit Kürzung ihrer Unterstützung rechnen, wenn sie nicht bereit sind 2 Stunden zum Arbeitsplatz zu fahren, Autofahren wird immer teurer und belastet die Umwelt.

Wäre es im Sinne einer vernünftigen Raumplanung nicht besser, auf kleinere Städte zu setzen, die sich weitestgehend autonom versorgen können? Arbeitsplätze sollten in ausreichender Anzahl in der Nähe der Wohnungen liegen. Vielleicht erreicht man so nicht nur eine Entlastung der Straßen, sondern eine Entschleunigung unserer heutigen Lebensweise?

Mrz 28

Japan ist schuld …

… am Wahlsieg von Grün-Rot in Baden-Württemberg? Ich weiß nicht wie andere Wähler das sehen, ich hatte mehrere Motivationen für einen Wechsel zu sein:

  • Der 30.9.2010, das massive Einschreiten gegen S21 Demonstranten, gegen die Regeln der Verhältnismäßigkeit und politischen Vernunft. Auch hier hat erst Volkes Empörung zum Einlenken in Form der Schlichtung geführt.
  • Verhalten der Landesregierung nach der Schlichtung, Weiterbauen auch ohne Stresstest!
  • Der Alleingang beim Kauf von EnBW Anteilen mit Finanzierungsmodell “Dividende” ohne Bewertung des Energiemixes.
  • Die grundsätzliche Blauäugigkeit bei der Befürwortung von Kernkraft als “Übergangstechnologie” ohne Endlager-Lösung
  • Forschungsförderung wirklich alternativer Energien (Wasserstoff, Kernfusion, Geothermie), gemessen an den geplanten Ausgaben für eine Tiefbahnhof?! Fährt die Bahn nicht auch elektrisch?
  • Die Priorisierung von Staatsausgaben nach scheinbar  “strategischen” Gesichtspunkten die wenig überzeugen, solange es im “operativen” Bereich noch genügend Investitionsbedarf gibt (Bildungs-, Migrationspolitik, Entschärfung von akuten Verkehrsbrennpunkten ect.)
  • Bundespolitische Schachzüge wie Gesundheitsreform, Regelsatz Hartz IV und E10 “Stresstest” taten ein weiteres.
  • Umsetzung von Artikel 14 GG lässt in Zeiten der Globalisierung zu wünschen übrig.

Mein Mitgefühl gilt den Japanern, bei denen die Auswirkungen der Katastrophe über Jahrhunderte präsent sein werden. Befremdend ist für mich, das die Verlierer der Wahl das Tagesgeschehen in Japan verantwortlich machen und damit andeuten, ohne Japan höhere Risiken für unsere Bevölkerung zugelassen zu haben.

Verlieren will gelernt sein!

Mrz 28

Keine Identifikation mit Randalierern…

Krawallartige Zustände gestern am S21 Bauzaun. Einen solchen Einstand hat die neugewählte Regierung nicht verdient. Solches Verhalten ist nicht als schädlich. Die fanatischen Blicke so mancher Gegner wirken erschreckend.

 

Ruhe und Besonnenheit ist gefragt, um den S21 Befürwortern kein Öl aufs Feuer zu gießen. Friedliche Proteste gern, schließlich ist das Erinnerungsvermögen der meisten Politiker nach den Wahlen getrübt Zwinkerndes Smiley.

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