«

»

Jun 16

Grubes Grube und keine Einsicht

Rüdiger Grube verstärkt den Druck auf die baden-württembergische Landesregierung. Verträge seien einzuhalten, Vertragsstrafen würden eingefordert.
Diese Gehabe von Bahnvorstand, Bundesverkehrsminister und anderen „Interessenträgern“ trifft bei mir auf vollkommenes Unverständnis. Welchen Wert haben Kostengrenzen, Schlichtungsvereinbarung? Das Grundwassermanagement wird teurer, das Ergebnis des Stresstest steht aus und die Warnung des ehemaligen Projektmanagers über neue Kostenrisiken werden in den Wind geschlagen. Gerade Herr Grube sollte das Wort „pünktlich“ mit Vorsicht genießen und auch nicht die „Pflichten“ anderer einfordern. Wer hat die Pflicht für funktionierende Klimatisierung in Zügen zu sorgen? Vielleicht gehört es auch zu den Pflichten eines Vorstandes, die Übernahme der Verantwortung für Planungsfehler und eventueller Kostenexplosionen im Vorfeld zu übernehmen. Das Eingeständnis von Fehlern im Vorfeld, macht die Fortsetzung diese Riesenfehlers nicht besser. Den Zeigefinger auf die eigene Brust richten, Herr Grube! Vielleicht bekommen Sie diesbezüglich auch Unterstützung von unserem sympathischen Verkehrsminister, der mit seiner unvergleichlichen Eloquenz sicher zur Wiederwahl der aktuellen Bundenregierung beitragen wird ;-).

Auch den Projektgegner darf ich sagen, das bestimmte Aktionen in der Baustoppphase überflüssig waren. Sicherheitskräfte kosten auch Steuergelder! Die Landesregierung benötigt die Unterstützung der Bürger und kein unnötiges Säbelrasseln. Manche Aktivitäten wirken mittlerweile auf mich eher wie persönliche Events und nicht unbedingt sachdienlich.

Angesichts des neuerlichen Baubeginns jedoch, hoffe ich auf umfangreiche, friedliche Demonstrationen und andere Meinungsäußerungen. Auch hoffe ich auf eine hohe Beteiligung an der Volksbefragung, damit die Verhältnisse nicht nur an der Demonstrantenzahl gemessen werden!

Meiner Überzeugung nach, sind die mehr als 4 Milliarden Euro für Infrastrukturmaßnahmen zu verwenden. Ob ein Tiefbahnhof in Zeiten der Energiewende das Investitionsobjekt der Stunde ist, bezweifle ich stark.

Jörgen Dalhoff
Bürger der Bundesrepublik, Steuerzahler und damit Sponsor der Hauptaktionärs der DB

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>