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Apr 13

Milchmädchen … oder bei der EU muss man mit einigem rechnen.

Neueste Vorschläge der EU, erwägen eine emissionsabhängige  Besteuerung von Kraftstoffen, siehe z.B. hier.

Besonders betroffen, wäre Dieselkraftstoff, wegen der höheren Energieausbeute. Findige Menschen meinen, man müsse dann halt die KFZ-Steuer für Dieselfahrzeuge reduzieren, um diese Preissteigerung auszugleichen. Welchen Sinn eine Verschiebung von der rechten in die linke Tasche macht, hat sich mir noch nicht erschlossen.

Wenn sichergestellt würde, dass Öko-Steuern auch in die Entwicklung umweltverträglicher Energien und Antriebe gesteckt würden, könnte man das tolerieren. Aber trotz der immensen Steueraufkommen bewegt sich in diesem Umfeld viel zu wenig, oder ich nehme einfach keine beachtenswerten Durchbrüche wahr.

Noch ist unsere Bundesregierung dagegen, aber in der Vergangenheit wurden gerne Hebel angesetzt, die eine zusätzliche Bereicherung des Staatshaushalts begünstigt haben. Wenn als Alibi die EU herhalten muss, warum nicht?

In einem Umfeld, das von jedem Bürger Mobilität einfordert, das den städtischen Raum als besonders förderungswürdig ansieht, ist jede Belastung in diesem Bereich schlicht gesagt eine Frechheit. Vor dem Hintergrund, dass die Kilometerpauschale immer wieder in den Mittelpunkt der Sparbestrebungen rückt, erst recht!

Wer sich eine Wohnung in der Nähe seines Arbeitsplatzes oder einer vernünftigen Nahverkehrsinfrastruktur leisten kann, ist gut dran.

Ich hoffe nur, dass der propagierte Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft sich nicht aus Kostengründen in eine Heimarbeitsgesellschaft wandelt Zwinkerndes Smiley

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